Diese Präsentation zeigt den Arbeitsablauf für ein Vierpunkt-Segel und einen Trichterschirm.
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
1.
Mit dem Zeichenstift geht es los.
Durch Klicken mit dem Stift werden Fixpunkte in der Grundfläche eingefügt. Die Fixpunkte werden automatisch durch ein Randseil verbunden. Das Randseil hat eine Krümmung von 10 %.
2.
Durch Schließen eines Polygonzuges (Rand) wird automatisch eine Netzfläche generiert. Eine räumliche Ansicht erhält man durch Auswahl des Icons Orbit in der Toolbar bzw. durch gleichzeitiges Drücken der Alt-Taste + mittleren Maustaste.
3.
Um Elemente der Geometrie auszuwählen, klickt man auf das Hand Icon in der Toolbar.
Damit eine räumliche Figur erstellt wird, können ausgewählte Punkte gehoben werden. Dazu wählt man die Hand aus der Toolbar und drückt während des Hebens die Strg (bzw. Ctrl) Taste.
4.
Mit dem Auswahl-Werkzeug (Toolbar Icon: Mauspfeil) kann auch das Netz ausgewählt werden. Das Ändern der Netzeigenschaft erfolgt im Properties Panel (Leiste anklicken).
5.
In unserem Beispiel verändert man den Netztyp von regulär auf radial, indem das Radial Icon angeklickt wird.
6.
Wird der Rand (oder Punkt) ausgewählt, zeigt das Properties Panel weitere Einstellungsmöglichkeiten.
Um Ränder an den beiden Endpunkten rotieren zu lassen, betätigt man die Strg- (bzw. Ctrl) Taste + linke Maustaste.
7.
Das Herz des Properties Panels ist die Proportion. (Toolbar Icon: "Leonardo Boy"). Randseile, große Höhen und Netzspannungen können hier auf einfachste Weise nach "Kriterien der Proportion" geformt werden.
8.
Nun wechselt man von der Objekteingabe zur Objektanalyse.
Das dazu notwendige Icon findet sich in der Toolbar. Die automatische Objekterkennung ordnet die gewünschte Form einer ähnlichen Typologie aus der Datenbank zu.
9.
Die automatische Zuordnung kann durch die Relevance Slider gewichtet werden.
10.
Man sollte nicht enttäuscht sein, wenn Formfinder nun eine ähnliche Geometrie gefunden hat!
Es macht einerseits Spaß zu wissen, was bereits realisiert wurde, andererseits muß die Entwicklung der Formen weitergehen.
11.
Die Typologie öffnet den Weg zur "Formfinder Schatzkiste".
Eine Auswahl an architektonisch- bautechnisch- oder einfach gesagt schönen Projekten soll die Vielfalt und Kraft von formaktiven Tragwerken veranschaulichen.
12.
Die Materialdatenbank zeigt eine Auswahl qualitätsvoller Textilien für architektonische Anwendungen.
13.
Der Katalog für Leitdetails soll zum Weiterentwickeln inspirieren.
Formfinder ist so einfach zu bedienen wie ein Blatt Papier und ein Zeichenstift!
In der kommenden Version wird auch die Eingabe von Stahlbauelementen möglich sein. Eine automatische Anpassung der Stützen und Abspannseile unterstützt die räumliche Vorstellung. Das kommende Solar-Tool wird Sichtbarkeit von Schatten in unterschiedlichen Zeitabständen sichtbar machen.
Was immer auch mit Formfinder gemacht wird: es soll Professionalität und Spaß an der Arbeit vereinen!